Venezia 2018


Herbst 2018, eine befreundete Künstlerin lud mich ein, ihre Teilnahme an einer Kunstausstellung in Venedig zu besuchen.  Ich nahm sofort an und reiste Anfang Dezember in die Lagunenstadt.  Dies war mein erster Besuch und ich war begeistert, diese einmalige Stadt zu erleben.

 

Während der Vorweihnachtszeit legen keine riesigen Passagierschiffe an, deren zahllose Tausend Touristen in die Stadt strömen.  Obwohl ich zu den Abend- und Nachtstunden gerne einen Schal trug, war die Sonne noch stark und die Tagestouren entlang das Labyrinth der Kanälen angenehm.  Und hier meinen ersten Vorschlag: lassen Sie sich treiben und verlieren Sie sich in den Gassen, entdecken Sie was hinter der nächsten Ecke liegt.  Eine wahrlich wundervolle Erfahrung!  Ausreichende Beschilderung weist in die Hauptrichtungen, so daß die Gefahr verloren zu gehen wirklich gering ist.  Auch sind die Straßen und Gassen ungefährlich - nicht ein mal fühlte ich mich zu Tages- oder Nachtzeiten unwohl.  Entdecken Sie ohne Bedenken!

 

Konsultieren Sie das Internet ehe Sie Museen besuchen.  Ich erlebte, daß das Peggy Guggenheim Museum Dienstags geschloßen ist.  Zahllose interessante Ausstellungen luden mich ein, aber meine Zeit war begrenzt.  Ein weiteres, besonders für Fotografen, interessantes Museum ist das Casa dei Tre Oci auf der Insel Guidecca.

 

Ein Venezianer wird vom Bahnhof zur Piazza San Marco in 20 Minuten laufen können, ich aber nicht - trotz des Stadtplans welche mir freundlicherweise im Hotel gegeben wurde.  Ich schlage unbedingt eine Tageskarte für den öffentlicher Personennahverkehr vor, für die Vaporetti.  Ich wählte eine 72-Stundenkarte und war begeistert, an jeder gewünschten Haltestelle ein- und auszusteigen.  Eine wirklich effektive Art des Nahverkehrs.  Beachten Sie, daß die Linie 1 an jeder Haltestelle hält und die Linie 2 nur an Hauptstellen.

 

Ich wohnte im Hotel Gardena, unweit des Bahnhofs und Busbahnhofs.  Das Hotel ist komfortabel, sauber, ruhig, bietet schmackhaftes Frühstück und alle Hotelbeschäftigten waren sehr zuvorkommend.  Ein sehr angenehmer Aufenthalt und sicherlich das Ziel meines nächsten Aufenthalts in Venedig.  Obwohl der Standort nicht nahe des Piazza San Marcos, ist die Hinfahrt mit Vaporetto schnell, komfortabel und bietet Fotomotive.

 

Der Besuch von Venedig bietet die Möglichkeit, the Stadt mit einer anderen Geräuschkulisse erfahren.  Das fehlen von Autos ist eine neue Erfahrung.  Kein Hupen, keine parkenden Autos am Straßenrand, sich auf Straßen bewegen zu können, ohne auf den Verkehr achten zu müßen.  Nur Personen die stets auf ihre Smartphones schauen gehören heute zum Alltag.  Die motorisierten Boote der Kanäle schmiegen sich angenehm ins Stadtbild.

 

 

Ein paar fotografische Einzelheiten:

 

I sah Leute, die sich mit großen Kamerataschen abmühten und ihre riesigen Fotoapparate mit Objektiven auf ihre Ziele ansetzten.  Ich nahm meine Lieblingskamera, die Fujifilm X100T mit.  Manche werden anmahnen, daß das (lediglich) eine Objektiv die Motivwahl zu sehr einschränkt.  Ich bevorzuge die 23 mm Brennweite (für APS-Sensor).  Eine größere Kamera würde mich eher belasten und wäre viel zu auffällig.  Zwar bin ich heimlicher Paparazzo, jedoch halte ich die Atmosphäre eines Ortes auch gerne damit fest, indem ich die Bevölkerung fotografiere - ein großer Apparat ist dafür ungeeignet.

 

Ein Ersatzakku war wichtig, da einer nach rund 350 Aufnahmen in die Knie ging.  Die oft starken Kontraste wegen hellem Sonnenschein, zwang mich dazu, den elektronischen Sucher oft einzusetzen um nach ausgefressenen hellen Bereichen Ausschau zu halten.  Eine Spiegelreflexkamera benötigt mehr Erfahrung um mit den Kontrasten klar zu kommen, und ich betrachte die Aufnahmen nicht nach jede, Schuß.

 

Zumeist bevorzuge ich schwarz-weiß Aufnahmen oder eher dezentere Farben.  Adobe Lightroom bietet das Farbprofil “Vintage 5” an, welches meine Wahrnehmung der Venezianischen Farben ausgezeichnet widerspiegelt.  Bei der Bildwahl für meine Website habe ich die schwarz-weiß Aufnahmen nicht berücksichtigt, vielleicht mache ich das noch.


Autumn 2018, an artist friend invited me to an art exhibit in Venice where she was exhibiting some of her work.  I eagerly accepted and traveled to the lagoon city early December.  This was my first visit and I was thrilled to experience this unique city.

 

During the pre-Christmas season, no giant passenger ships were docked to release countless thousands of tourists into the city.  While I did enjoy wearing a scarf during evening and night hours, the sunlight was comfortable enough for wandering through the maze of canals.  And here my first suggestion to any visitor: allow yourself to become lost and enjoy discovering what might be round the next corner.  A truly wonderful experience!  Sufficient signs lead pedestrians in the major directions, so there is no great danger of becoming truly lost.  Lonely alleys are not dangerous, not once did I feel uneasy walking the streets during daylight of nighttime hours.  Simply don’t worry and enjoy yourself.

 

Check the internet before visiting museums, I found the Peggy Guggenheim Museum closed on Tuesdays.  Countless interesting exhibitions were inviting, but my time was limited so I had to limit my visits.  Another interesting museum, especially for photographers, is the Casa dei Tre Oci on the island Guidecca.

 

A Venetian will be able to walk from the central train station to Piazza San Marco in 20 minutes, but I couldn’t - despite the map kindly given me in the hotel.  I strongly suggest purchasing a ticket for public transportation, for the vaporettos.  I selected a 72-hour ticket and quickly found delight in being able to board and debark any vaporetto at any station, a truly efficient means of transport.  Please note that the line 1 stops at all stations, but line 2 is quicker and stops only at major stations.

 

I stayed in the Hotel Gardena, close to the central train and bus stations.  The hotel is comfortable, clean, quiet, offers delicious breakfast and all employees were very helpful and polite.  A truly enjoyable stay and surely I’ll book there again for my next visit.  While the location is not near the Piazza San Marco, traveling with vaporetto is quick, comfortable and offers photo motifs.

 

The visit to Venice offered the opportunity to experience the city with different sounds.  The lack of automobiles is a welcome novelty.  No honking, no parked vehicles on streets, walking streets without fearing to be run over.  People distracted by viewing their smart phone instead of watching where they’re walking is a sign of the times though.  Motorized boats on the canals blend pleasantly with the atmosphere of the city. 

 

 

Some technical details:

 

I saw people lugging large camera cases and aiming giant cameras and lenses at their targets.  I prefer to travel light.  I took my favorite camera, the Fujifilm X100T.  Some may point out that having one lens will confine my motif selection too much.  My preferred focal length for Venice is the 23 mm (for APS-C sensor).  A larger camera would burden me and be far too conspicuous.  While I’m not a sneaky paparazzo, I also enjoy capturing the atmosphere of a location by photographing people - a larger camera is not ideal for this.

 

A spare battery was important since one allowed for approximately 350 images.  The often harsh contrasts forced me to switch to electronic viewfinder to check for blowout highlights and this increased energy consumption.  An SLR requires experience to cope with the contrasts, and I don’t chimp (check each shot).

 

Usually, I prefer either black & white images of more subdued colors.  Adobe Lightroom offers a the “vintage 5” color profile which I found ideal to depict the colors of Venice as I experienced them.  In my photographic collection of this site, I included no black & white images of Venice.  Maybe I will some day.

Write a comment

Comments: 0